Handelsschule KV Basel – 30 Prozent mehr Desktops und grössere Flexibilität bei gleichem Aufwand

Die Handelsschule KV Basel hat den Aufwand für die flexible Bereitstellung von konfigurierten IT-Arbeitsplätzen mit VMWare Horizon View um über einen Fünftel gesenkt. Parallel dazu erhöhte sich durch die Virtualisierung die Stabilität. Unter dem Strich können heute mit dem gleichen Personalaufwand 30 Prozent mehr Geräte betreut werden. Zusätzlich steht der Schule jetzt die Möglichkeit offen, auch die privaten Geräte der Mitarbeitenden und Auszubildenden sicher und effzient in die Infrastruktur einzubinden.

Die Ansprüche an die Flexibilität, Verfügbarkeit und Sicherheit der IT-Arbeitsplätze steigen laufend. Neue Applikationen oder anwenderspezifische Desktops müssen schnell bereitgestellt werden. Gleichzeitig wächst der Kostendruck. Für immer mehr Leistungen stehen immer weniger Personal-Ressourcen zur Verfügung.

Dies gilt insbesondere auch im Bildungsumfeld. „Auf der einen Seite werden IT-Mittel an den Schulen immer breiter und intensiver eingesetzt. Auf der anderen Seite sind wir von den Sparmassnahmen der öffentlichen Hand betroffen“, erklärt Dietmar Hold, Leiter zentrale Dienste ICT/Technik der Handelsschule KV Basel. Mit einer Virtualisierung der  standardisierten IT-Arbeitsplätze hat sich die Handelsschule KV Basel eine Grundlage geschaffen, um dieses Dilemma zu lösen. Konfigurierte Geräte können wesentlich effzienter eingerichtet und betreut werden.

350 Geräte für rund 3000 Nutzer
Zusätzlich zu den Arbeitsplätzen für die 35 Mitarbeitenden in der Verwaltung und für die 400 festangestellten Lehrpersonen und externen Referenten stellt das Team von Hold 350 Arbeitsplätze für die 1400 Lernenden in der Grundausbildung und für die rund 1000 Personen zur Verfügung, welche die Weiter- und Kaderbildungsangebote absolvieren. Dabei muss es die Arbeitsplatzumgebungen auf den Rechnern flexibel an die Bedürfnisse der unterschiedlichen Nutzergruppen anpassen können.

50 Prozent schnellere Vorbereitung
Dies gilt insbesondere für die Periode der Lehrabschlussprüfungen, wenn 280 sichere und zuverlässig funktionierende Prüfungsgeräte benötigt werden. „Der grosse Aufwand den wir in der traditionellen Umgebung für die Prüfungen leisten mussten, war einer der ausschlaggebenden Punkte, weshalb wir uns für eine Virtualisierung entschieden haben“, erklärt Hold. Tatsächlich konnte die Vorbereitungszeit der Prüfungsgeräte durch die Virtualisierung um über 50 Prozent gesenkt werden. Dazu kommt die bessere Kontrolle durch die zentrale Verwaltung und die höhere Zuverlässigkeit der virtualisierten Prüfungsrechner.

Virtualisierung ermöglicht mobiles Arbeiten
„Die Mobilität ist ein zweiter entscheidender Punkt, der für die Virtualisierung sprach“, wie Hold betont: „Die grosse Mehrheit der Schüler und Lehrer besitzt heute ein Laptop oder ein Tablet. Mit diesen mobilen Geräten wollen sie auch von zu Hause oder von unterwegs die Programme und Infrastrukturen der Schule nutzen können.“ Mit der Virtualisierung schafft die Handelsschule KV Basel die Voraussetzungen, dass derartige ByoD und Home-Office-Modelle (Bring your own Device) künftig einfach und sicher implementiert werden können.

Kompetenter und lösungsorientierter Partner
Umgesetzt hat die Handelsschule KV Basel die Virtualisierung mit Nexpert. Der Fullservice-IT-Dienstleister unterstützt das Team von Hold schon länger bei der Weiterentwicklung, Pflege und Wartung der IT-Systeme sowie bei der Evaluation neuer Produkte und Software-Versionen. „Die ICT wird immer vielfältiger“, erklärt Hold und ergänzt: „Wir können das notwendige Know-how nicht mehr in allen Bereichen intern aufbauen. Die Spezialisten von Nexpert zeichnen sich zusätzlich zu ihrer hohen Fachkompetenz durch eine äusserst lösungsorientierte Zusammenarbeit aus.“ Als VMWare Enterprise Partner verfügt Nexpert über langjährige Erfahrungen in der Virtualisierung von Desktop- und Server- Infrastrukturen.

30 Prozent mehr Geräte mit dem gleichen Team
Das Fazit von Hold ist eindeutig: „Wir haben beim Projektstart 2012 mit einem Return on Investment von bis zu fünf Jahren gerechnet. Jetzt haben wir ihn nach bereits drei Jahren erreicht.“ Wie stark der Aufwand für den Unterhalt und den Betrieb der Desktops dank VMWare Horizon View gesunken ist, zeigt sich in der Tatsache, dass Hold heute mit einem gleich grossen Team 30 Prozent mehr Geräte betreut: „Wir können die Arbeitsplätze nicht nur viel zügiger einrichten, auch die Systemstabilität ist deutlich grösser und unsere Reaktionsfähigkeit wesentlich schneller.“ Die Virtualisierung macht sich für die Handelsschule KV Basel aber auch ganz direkt bezahlt: Dank der grösseren Flexibilität kann sie heute ihre Desktop-Infrastruktur und Räume an externe Kursanbieter vermieten.

ÜBER DIE HANDELSSCHULE KV BASEL
Die Handelsschule KV Basel ist die grösste kaufmännische Berufsfachschule der Nordwestschweiz. Sie umfasst die Abteilungen Grundbildung, Weiterbildung und Kaderbildung. In der Grundbildung besuchen über 1’400 Lernende die kaufmännische Berufsfachschule. Die Weiterbildung bereitet auf anerkannte Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen vor. Die Kaderbildung bietet praxisorientierte Ausbildungen an der Höheren Fachschule für Wirtschaft (HFW) und an der Höheren Fachschule für Marketing und Kommunikation (HFMK). Insgesamt werden die Weiterbildungs- und Kaderbildungsangebote von durchschnittlich rund 1000 Personen in Anspruch genommen. Die für die Informatik- und Kommunikationsinfrastruktur verantwortliche IT-Abteilung der Handelsschule KV Basel umfasst drei feste Mitarbeiter und drei Lernende.

ÜBER NEXPERT AG
Nexpert unterstützt Unternehmen und Informatik-Organisationen mit massgeschneiderten Lösungen über das gesamte IT-Spektrum; von der Bedürfnisanalyse und der Prozessoptimierungsberatung über das Design und die Implementation von Infrastrukturlösungen bis zur Evaluation und Einführung von betriebswirtschaftlichen Lösungen und dem professionellen Outsourcing-Betrieb. Zu den Kompetenz-Schwerpunkten gehören unter anderem Virtualisierung und Desktop-Management.